Moi! Mitä Kuuluu!

Mitä kuuluu? Comment ça va? How are you? 你好吗? Wie geht es Dir? Come stai?

Es gibt viele Möglichkeiten sich in der Welt zu begrüßen - aber dennoch, vom Inhalt her ist es doch immer nur das selbe…googelt nach „Leevi and The Leavings - Mitä kuuluu Marja-Leena?“ und Ihr werdet einen alten finnischen Song hören, der mir persönlich sehr gefällt und ein bisschen auch die finnische Mentalität wiederspiegelt. Im gegenzug noch einen gerade in den finnischen Charts stehender Song: „Fintelligens - Mikä Boogie“. Und wenn ich schon mal dabei bin: Sofia Jannok "Irene"...ein samisches Lied.

Ein kleiner Zwischenbericht vom letzten Monat…

Stockholm - Tallinn – „Love Boat goes seabattle“. Vom 11.04. – 13.04. ging es von Helsinki mit einer Fähre über Tallin, der Hauptstadt Estlands, nach Stockholm. Am Montagabend ging es dann wieder zurück mit einem Kurzaufenthalt in Tallin. Das besondere war jedoch, dass das Schiff mit 2.000 Studenten aus allen Ländern der Welt „geentert“ wurde. War schon ganz lustig – zudem meine erste kleine Schiffsreise. Hinzukommt der Besuch der wunderschönen Stadt Stockholm und einer Kurzbesichtigung der Hauptstadt von Estland, Tallinn. Eine ebenfalls schöne Altstadt. Hier zu den Bildern 

 

Helsinki – Suomenlinna. Mitte/Ende April war ich zusammen mit 2 Freunden in Helsinki – der hinreisenden Hauptstadt Finnlands. Am meisten gefallen hat mir jedoch die Inselgruppe Suomenlinna, die direkt vor Helsinki liegt. Interessant an Suomenlinna ist, dass die Inseln um eine alte Festung umgeben sind.

Hier zu den Bildern. 

 

Wappu. Und dann ist Ende des Monats „WAPPU“, das größte finnische Studentenfest des Jahres: Zwei Wochen Party’s nonstop und dann am 1. Mai das große Dipping. War auch ganz lustig mit einem Korb der an einem Kran befestigt wurde in den großen Fluss von Tampere getaucht zu werden – wenn es auch ziemlich kalt war, aber im Vergleich zum Arktischen Ozean dennoch recht warm ;) Das tolle: Ich war Mitten drin statt nur dabei! Neben dem Dipping noch drei Auftritte mit Kanal Plus.

Hier einige Bilder.

Ansonsten gibt es nichts Spektakuläres. Vor zwei Wochen hatte ich für Torvikopla eine Aufnahme in einem finnischen Ton-Studio. War ziemlich hart, sich voll zu konzentrieren und dann noch ständig in Finnisch belabert zu werden. Bin mal auf das Ergebnis gespannt…Dass Wetter/Landschaft hier ist gigantisch. Vielleicht immer noch recht kalt, aber langsam sieht man mehr und mehr von der schönen Landschaft hier. Oder der Himmel: In manchen Nächten gibt ein buntes Farbspiel in blau-grünen oder roten Farbtönen und selbst die Nordlichter konnte ich in den letzten Tagen schon wieder sehen.

An diesem Wochenende geht es mit der BigBand nach Johensuu, einer Stadt im Osten Finnlands. Am Samstag geben wir zwei Konzerte, wovon mindestens eins gemeinsam mit der BigBand von Johensuu ausgetragen wird. Bin schon gespannt, da die BigBand Johensuu eine reine Rock-BigBand sein soll. Abends wird es da auch wieder gemeinsam eine große Party geben. Was mich aber alles ziemlich in Zugzwang bringt, da kommenden Dienstag zwei Prüfungen anstehen und de facto nur der Montag zum Lernen verbleibt. Man kommt ja sonst nicht dazu, ständig diese blöden Assignments – und ich bin halt nicht hier um nur ständig im Zimmer zu hocken. Nächstes Wochenende steht eine Graduation Party an. Ein finnischer Freund, Teemu - meine Besucher vom März kennen Ihn – feiert zusammen mit sieben weiteren Ex-Studenten seinen Studien Abschluss. Wir werden da auch mit „Kanal Plus“ spielen. Ansonsten stehen nur noch Prüfungen bis Ende Mai an, und dann heißt es zurück nach Deutschland – wobei mir eines sicher ist: Es wird ein Wiedersehen mit Finnland in naher Zukunft geben!

 

Nähdään! Moi Moi!  

Marcel

MORO!

 

Nach 3 Monaten weg von der Heimat nun endlich ein Lagebericht über meinen Auslandsaufenthalt in Finnland.

 

Finnland - Tampere

Was waren meine ersten Eindrücke als ich am 3. Januar in Tampere landete? Temperaturen um die -20°C, Autos die auf den Highways mit 80 km/h heizten/drifteten - unter Bedingungen in denen auf deutschen Straßen mit 30 km/h gefahren werden (die Frage warum es soviele gute finnische Rallye-Fahrer gibt, war somit beantwortet) und ich sah zu 95% nur weiß. In weißer bracht zeichnet sich Finnland als ein wirklich sehr schönes Land ab, mit vielen zugefrorenen Seen und großen Wäldern – ein weißes Wintermärchen. Wenn da nur nicht die eisigen Temperaturen wären: Im Februar war es am schlimmsten. An manchen Tagen bis zu   -35 Grad gefühlten Außentemperaturen! Mir ist ja bekannt, dass es diesem Jahr in Deutsch-land auch einen harten Winter gab. Aber in dem um die 1.800 km weiter nördlich entfernten Tampere war es auch der härteste Winter seit über 10 Jahren.

Tampere ist eine - für finnische Verhältnisse - Großstadt mit über 200.000 Einwohnern im Südwesten Finnlands. Als drittgrößte Stadt ihres Landes wird sie wegen ihrer vielseitig-en Industrie (Schuh-, Textilfabiken,…) häufig auch Manchester des Nordens genannt. Auch gut vergleichbar mit Chemnitz, übrigens eine Partnerstadt von Tampere. Das Tampere von heute ist nach wie vor von Industrie geprägt, aber nicht mehr so stark. Neben unzähligen Museen gibt es eine Reihe von Bildungseinrichtungen wie die einzige Polizeifachhochschule Finnlands, die UTA (die normale Universität) oder die TUT (rein technisch) und bereichert die Stadt so vor allem mit jungen Leuten. Die eingangs erwähnte Begrüßung „Moro“ ist sehr typisch für die Region um Tampere herum – ähnlich wie im Ergebirge „Glück Auf“. Nicht das Tampere von Bergbau geprägt ist, vielmehr liegt Tampere im Herzen von Finnland. Andere Regionen sind mehr geprägt von schwedischen, russischen, internationalen oder samischen Einflüssen.

Finnland (im finnischen „Suomi“) ist mit an die 5,3 Millionen Einwohnern, auf einer nur wenig kleineren Fläche (338.144,53 km²) als Deutschland, eines des am dünnsten besiedelten Ländern Europas. Dafür gibt es gibt viele Seen und Wälder. Der Holzvorrat wird heute oder morgen so schnell nicht zu Ende gehen. Ein Beispiel: Ist bei uns das Einweg-Geschirr aus Plastik, ist es in  Finnland aus Holz. 

Elche sind trotz intensiver Bejagung in ganz Finnland (also auch in Tampere) sehr zahlreich. Im Norden des Landes, in Lappland, sind die Rentiere zuhause. Die Rentiere sind halbdomestiziert, d.h. sie laufen das Jahr über frei herum und werden im Herbst von den Besitzern zusammengetrieben.

Nach einem eher nicht so schönen März sind fast alle Schneemassen geschmolzen. Ich sehe nun alles ganz neu…wo vorher meterdicker Schnee- und Eisberge waren, kommen auf einmal unentdeckte Dinge zum Vorschein… 

Studium

Ich studiere in Tampere an der TUT Tampere „Industrial Management“. Industrial – weil die TUT eine rein technische Universität ist, und nicht wie an der TU Chemnitz auch philosophische, human- und sozialwissenschaftliche oder halt rein wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge angeboten werden. So heißen meine Fächer nicht Unternehmensrechnung oder Steuerlehre sondern Operation Management, Quality Management…aber auch Speech Communication, in dem es vorwiegend um Präsentationen geht. Ein Fach dass Spaß macht und indem mir vorher nicht bekannte Stärken bewusst geworden sind!

Natürlich besuche ich auch einen Sprachkurs in Finnisch. Eine total schwierige Sprache mit nur sehr wenigen parallelen zu anderen Sprachen...fast jede Vokabel ist neu, bei 15 Fällen und anderem Satzbau! Und der Unterricht wird natürlich in Englisch abgehalten. Hier ein kleiner Auszug meiner neuen Fremdsprache…

Mun nimi on Marcel. Se kirjoitetaan M,A,R,C,E,L. Olen kotoisin Saksasta mutta asun Suomesta. Puhun myös saksaa, englantia ja vätiä ranskaa ja suomea. Nyt, mina asun Tamperella Hervannassa. Osoitteeni on Orivedenkatu 8 G160. Minä olen kotoisin Oelsnitzassa. Minä olen naimaton obiskelija ja opiskelen Tamperee teknillisessä yliopistassa.

Alles klar???

Das Studium ist grundsätzlich vom Inhalt her nicht schwer, aber halt alles in Englisch. Und dann diese „fucking group assignments“ – wissenschaftliche Gruppenarbeiten: Fast jede Woche eine oder zwei davon, und dass zusammen mit Leuten aus komplett verschiedenen Ländern (Indien, Finnland, Frankreich, China, Mexiko,..) - und Herangehensweisen…manchmal ist es zum verzweifelnL. Vor allem wenn man dann noch in Gruppen von Degree (Internationale Studenten die Ihren Abschluss in Finnland machen wollen) bzw. finnischen Studenten gesteckt wird und diese Noten mit „Sehr gut“ anstreben…

Ausflüge

Lappland. Kostete mich einen Großteil meines ganzen „TRAVEL“-Vermögens - Finnland ist halt nicht billig. Hat sich aber auch voll gelohnt! Was ich in diesen vier Tagen gesehen und erlebt habe, muss erstmal einer nachmachen…Am ersten Tag die Kemi’s Snowcastle (dem größten Eishotel der Welt) besucht und dem Weihnachtsmann in Rovaniemi am nördlichen Polarkreis die Hand geschüttelt. Am zweiten Tag in der Nähe von Inari ein Wildnis-Überlebenskurs (Iglo bauen J, Orientierung im Wald, Eisfischen), ein Besuch bei einer samischen Rentierfarm mit Rentierschlittenfahrt und samischen Volksgesang. Am dritten Tag nach Norwegen an dem Arktischen Ozean – und ich war drinnen! Vierter Tag: Eine Husky-Schlitten-fahrt. Das Wetter und die Natur waren Top aber auch teuer für nicht mal eine Stunde…achja, und ich sah natürlich auch die berüchtigten Nord-lichter. Diese sehen aber mit dem bloßen Auge nicht so grün wie in den Bildern aus, sondern sind eher weiß-gelblich und bewegen sich dazu ganz leicht!  

Turku. Ist eine Stadt an der Südwestküste Finnlands, eher schwedisch geprägt. Von der Gründung im 13. bis ins 19. Jahrhundert war Turku die Hauptstadt Stadt Finnlands (In der Zeit unter schwedischer Herrschaft). Heute ist Turku mit rund 177.000 Einwohnern die fünft-größte Stadt und besitzt eine sehr schöne Küste…nur war die Stadt ziemlich langweilig…bis auf die „Sitzed-Party“. Eine Party, in der die Gesellschaft gemeinsam am Tisch sitzt; es viel zu essen, Wodka / Bier gibt und sehr viel gesungen wird.

Sommercottage. Ende März besuchten mich fünf Freunde aus Deutschland. Und da Tampere bis auf vielen Museen, Bildung und einem wirklich gutem Nachtleben nicht sehr viel Weiteres zu bieten hat; machten wir zu acht (ich + 5 deutsche + 2 finnische Freunde) einen Ausflug zu einer 70 km von Tampere entfernten Cottage. Die Cottage gehört einem Freund von mir – solche Sommerhäuser sind für die, die es sich leisten können sehr beliebt in Finnland. Die Highlights waren eine Wanderung über einen großen tief verschneiten See, am offenen Feuer zubereitete frischer Lachs und Sauna natürlich.   

Riga. 45 Minuten Flugzeit ab Tampere und zack, schon ist man in der Hauptstadt Lettlands! Eine Stadt mit teilweise sehr schönen historischen Gebäuden aber auch sehr modernen Einrichtungen (Einkaufszentren, Hotel oder Nightclubs) - jedoch sehr kriminell, dreckig und teilweise heruntergekommen. Fazit: Gesehen haben sollte man Riga wenn man sich für Geschichte interessiert: Der erste geschmückte Weihnachtsbaum der Welt stand hier, Entwicklung von Osteuropa, Abspaltung von Russland, Partnerstadt von Bremen (die Bremer Stadtmusikanten gibt es auch in Riga!). Es hat sich wirklich gelohnt dieses kleine osteuropäische Land zu besuchen, welches einen immensen historischen Bezug zu Deutschland besitzt. Das Nachtleben war spitze und wir haben zu zehnt diese drei Tage genossen, auch w enn das Wetter hätte besser sein können…

Kommende Trips. Vom 11.04. – 13.04. geht es von Helsinki mit einer Fähre über Tallin (Hauptstadt Estlands) nach Stockholm am Montagabend dann wieder zurück mit einem Kurzaufenthalt in Tallin. Das besondere dabei ist jedoch, dass das Schiff mit 2.000 finnischen, schwedischen, estischen und internationalen Studenten ablegt….dass kann nicht gut werden J …die ganze nennt sich „Love Boat goes seabattle“.

Im Weiteren werde ich im Verlaufe dieses Monats in Ruhe Helsinki erkunden. Und dann ist Ende des Monats „WAPPU“, das größte Fest des Jahres für finnische Studenten: Zwei Woch-en Party’s nonstop und am 1. Mai ein Festumzug in der Stadt. Und – wenn ich genug Fuksi Punkte bis dahin habe – werde ich an diesem Tag zum finnischen Technik-Student im Fluss von Tampere getauft.

St. Peterburg und Moskau lass ich nun endgültig sein, leider! Zum einen habe ich kaum noch zeitlich die Gelegenheit dazu (im Mai stehen fasst wöchentlich Prüfungen an), zum anderen reichen auch die Finanzen dafür nicht mehr aus…und derzeit sind ziemliche Unruhen in Russland. Wirklich Schade, da Russland ein Traum für mich ist!

BigBand Torvikopla

Seit meiner Anreise bin ich stolzes Mitglied der BigBand „Torvikopla“. Hier ein Hörbeispiel. Es macht irrsinnig viel Spaß inmitten der bis zu 30 von Finnen stark besetzten Band zu spielen. Aber auch nicht immer ganz einfach, da das Niveau für eine Amateur-BigBand relativ hoch ist und die Proben in Finnisch sind. Aber Musik ist ja eine - nein die Weltsprache! Und noch viel, viel mehr! Andere internationale Studenten tun sich schwer mit Finnen in Kontakt zu kommen, und bleiben vorwiegend unter sich. Das Problem hatte ich von Anfang an nicht – und warum? Weil ich ein Instrument, mehr oder weniger gut, beherrsche. Also lernt Euren Kindern ein Instrument, wenn sie es auch möchten…auch wenn es auch nicht ganz billig ist - denn sie werden es Euch später danken!!! Neben diversen Auftritten geht es am 18. April ins Tonstudio. Da spiele ich „Fireshaker“ und „Ratwalk“ mit. Ratwalk ist ein typischer finnischer BigBand-Titel: melancholisch und ein für mich vorher unbekannter Rhythmus. Davon gibt es noch mehr im Repertoire - schön anzuhören, aber zumindest für mich, schwierig zu spielen. Und ich mach jetzt auch bei „Kanal plus“ mit, eine aus Spielern Torvikopla rekrutierte Studenten-Band. Eine Spaß-Band, die sich vorwiegend auf deutsche Polkas und anderen deutschsprach-igen Unfug geruht…Finnen haben einen großen Bezug zu Deutschland. Teils auch historisch begründet. So lernen sehr viele neben dem obligatorischen Schwedisch und Englisch als dritte Fremdsprache Deutsch!

 

Leben in Finnland

Mir geht’s gut. Das Leben in Finnland ist nicht schlecht, aber auch teuer. Das Bier kostet das Doppelte wie in Deutschland und schmeckt, wenn überhaupt, nur halb so gut. Oder - es gibt eine 50 prozentige Zusatzsteuer auf gekaufte Autos – neben der normalen 22 prozentiger Mehrwertsteuer. Deshalb gibt es hier auch die zum Teil die exotischsten alten Autos. Nur Taxi-Fahrer (können ja die Steuern absetzen) und Millionäre können sich einen neuen kleinen Audi, kleinen Mercedes oder Volvo leisten. Aber auch Lebensmittel, öffentliche Verkehrsmittel oder Unterkünfte sind teurer als in Deutschland. Wenn ich kein Student wäre, und auf Bus, Wohnung und Mensaessen keine Ermäßigung hätte; wäre es für mich unmöglich hier zu überleben – denn zu 80% bezahle ich den Aufenthalt in Finnland aus eigener Tasche. Meine Lebensersparnisse fliesen an mir vorüber…ich hoffe -  nein ich bin überzeugt das Finnland neben dem Spaß, dem kennenlernen von vielen interessanten Menschen aus aller Welt, auch eine gute Investition für die Zukunft ist.

Das Essen ist hier sehr gesund und schmeckt mir! Viel Fisch und Beefsteak dazu vorwiegend Reis und Kartoffeln, Salat, süßliches Brot und Milch zu jedem Mittagessen.

Das Leben mit den anderen internationalen Studenten gestaltete sich am Anfang schwierig, da ich !!!erhebliche!!! Probleme im englischen hatte. Daher war die Kommunikation Anfangs lediglich auf Small-Talks beschränkt. Dazu kamen Missverständnisse und, und, und….so kam es dass ich mich auch erst Anfang März aus Tampere heraus getraut habe um was zu unternehmen. Richtige freundschaftliche Beziehungen aufzubauen war schwierig. Aber trotzallem habe ich viele Freunde aus der ganzen Welt hier gefunden – auch mit Sprachproblemen. Aus Frankreich (davon gibt es hier viel zu viele J), Spanien, Deutschland, Singapur, Portugal, Italien, Österreich, Tschechien, Slowakei, Polen, Türkei, Slowenien, Chile, Brasilien, Russland, USA, Kanada, Nigeria, China bzw. Hong Kong, Thailand, Iran und natürlich Finnland.

Am meisten schätze ich die Leute aus Singapur, Polen, Tschechien, Slowakei und Finnland. Von Franzosen bin ich nur so umgeben…habe viele super nette französische Freunde hier gefunden, aber irgendwie wirken sie mit Ihrer Art seltsam auf mich.  

Partys gibt es in der Nachtklub Metropole Tampere eigentlich jeden Tag! Aber durch das Studium und dem kleinen Geldbeutel beschränkt es sich auf  zwei pro Woche. Vor allem viele Studentenpartys, zu dem jeder einen Overall trägt. Dieser ist typisch für finnische technische Studenten, jeder trägt zu Studentenevents den Overall seiner Gilde/Zunft.  Ich habe einen weißen der Guilde „Indecs“ (Industrial Management) ergattert, vielmehr den einzigen weißen den ein internationaler Student dieses Jahr bekam – und bin auch ziemlich stolz auf mein Schmuckstück. Sauna machte mir Anfangs Spaß, da ich aber nichttuendes rumsitzen nicht leide, ist es mittlerweile zu langweilig. Aber Saunapartys machen Spaß! Mit vielen Leuten (natürlich nackt), Alkohol, guter Musik und Snowangels....aber mittlerweile ist es aber auch dafür zu warmL.

 

Hoffentlich konnte ich Euch einen kleinen Einblick über mein Leben in Finnland geben! Ich versuche jetzt auch über meiner Homepage ab und zu Neuigkeiten und Bilder, z.B. von Stockholm, Helsinki oder Wappu zu posten!

 

Nähdään! Moi Moi!

(Bis bald & Tschüss!)

Moro! - Ein Lagebericht über meine Zeit in Finnland
Finnland_Lagebericht_Marcel.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.0 MB